Skip to Content

Category Archives: Immobilien Inland

FPRE: Transaktionsvolumen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Deutschland 2020 knapp 160 Mrd. Euro

© FPRE

Frankfurt, 08. Oktober 2021 – Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) hat das Transaktionsvolumen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Deutschland für das Jahr 2020 berechnet. Danach wechselten im vergangenen Jahr bundesweit rund 541.000 Objekte für knapp 160 Mrd. Euro den Eigentümer. Gegenüber dem Jahr 2019 (139,9 Mrd. Euro) bedeutet dies einen Anstieg des geschätzten Transaktionsvolumens um rund 13 Prozent. Die Anzahl der Transaktionen stieg gleichzeitig um ca. drei Prozent von rund 525.500 auf 540.900.

Das Transaktionsvolumen für Wohneigentum beziffert die geschätzte Summe aller gezahlten Preise für Eigentumswohnungen (ETW) und Einfamilienhäuser (EFH). Bemessungsgrundlage sind die Anzahl der Transaktionen und die dabei realisierten Verkaufspreise. Für die Berechnungen hat FPRE die Anzahl der Verkäufe aus Daten des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse (AK OGA) sowie verschiedenen Marktberichten (Gutachterausschüsse, vdpResearch, GEWOS) ermittelt. Diese wurden um eigene Datenbestände ergänzt und bis auf Gemeindeebene abgeleitet.

Die Bepreisung der Transaktionen wurde auf der Grundlage von hedonischen Modellen durchgeführt. Diese erlauben es, räumlich differenzierte Eigenschaften von Bestands- und Neubauten zu berücksichtigen. Zusätzlich zu den Eigenschaften der Transaktionsobjekte (Anzahl Zimmer, Fläche, Ausbaustandard etc.), werden auch deren Makro- und Mikrolage einbezogen, was eine fundierte Punktschätzung und die Ermittlung von Transaktionsvolumina auf Gemeindeebene ermöglicht.

Die drei bevölkerungsreichsten Bundesländer machen laut FPRE fast 60 Prozent des ermittelten Transaktionsvolumens aus. Knapp ein Viertel entfällt mit 35 Mrd. Euro auf das Bundesland Bayern. Nordrhein-Westfalen folgt mit knapp 30 Mrd. Euro, Baden-Württemberg mit rund 25 Mrd. Euro.

Bei der Anzahl der Transaktionen liegt das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit knapp über 100.000 Verkäufen in Front. Bayern und Baden-Württemberg folgen mit rund 94.000 bzw. 86.000 Transaktionen.
Mit Blick auf das Transaktionsvolumen erzielten bestehende Einfamilienhäuser mit knapp 78 Mrd. Euro das höchste Ergebnis, gefolgt von bestehenden Eigentumswohnungen mit knapp 50 Mrd. Euro. Insgesamt entfallen damit rund 80 Prozent des Transaktionsvolumens auf Bestandsbauten. Neu erstellte Einfamilienhäuser erzielten Transaktionsvolumina von rund neun, neue Eigentumswohnungen von knapp 22 Mrd. Euro.

Bei der Anzahl der Transaktionen entfallen bundesweit ca. 85 Prozent auf Bestandsimmobilien. Insgesamt wechselten jeweils rund 230.000 bestehende Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen den Eigentümer. 2019 waren es jeweils knapp 225.000 Objekte. Neubauten stehen für rund 15 Prozent der Verkaufsfälle, wobei FPRE rund 21.000 Verkaufsfälle für neu erstellte Einfamilienhäuser und 58.000 für neu erstellte Eigentumswohnungen ermittelt.

In Berlin ging das Transaktionsvolumen bei Eigentumswohnungen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr sowohl bei Alt- als auch bei Neubauten um jeweils über 10 Prozent zurück. Umgekehrt stiegen die Transaktionsvolumina für neue und bestehende Einfamilienhäuser um jeweils ca. 30 Prozent. Hier dürften sich die politisch bedingten Unsicherheiten rund um die Mietpreisbremse ausgewirkt haben.

Bei einer Eigentumsquote von knapp 50 Prozent entspricht die durchschnittliche Marktliquidität, gemessen anhand des Anteils der Transaktionen an Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern, ca. 2.5%.

Insgesamt spiegelt der Gesamtmarkt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen das Bild auf dem gewerblichen Wohninvestment-Markt wider. Letzterer berücksichtigt im Unterschied zur Vollerhebung den Verkauf von Wohnungspaketen mit mindestens 10 Wohneinheiten und 75 Prozent Wohnnutzung sowie den Handel von Unternehmensanteilen. Danach wurden 2020 mit einem Transaktionsvolumen von knapp 22 Milliarden Euro und rund 165.000 Einheiten im fünften Jahr in Folge Zuwächse verzeichnet. Gegenüber 2019 lag der Zuwachs nach Auskunft führender Maklerhäuser bei neun Prozent.

Quelle: Fahrländer Partner Raumentwicklung (PM vom 08.10.2021)

0 Continue Reading →

PROJECT Publikumsfonds tätigen mit Grundstücksankauf in Wiesbaden aussichtsreiche und nachhaltige Investition

© PROJECT

Bamberg, 05.10.2021- Mit der notariellen Beurkundung Ende September hat PROJECT den Ankauf eines knapp 4.300 Quadratmeter großen Baugrundstücks im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim für mehrere Publikumsfonds finalisiert.

Die Planung sieht zwei Mehrfamilienhäuser mit circa 50 Eigentumswohnungen und einer Kindertagesstätte vor. Auch die beiden aktuell in der Platzierung befindlichen Alternativen Investmentfonds (AIF) »Metropolen 20« und »Metropolen 21« werden sich an der Investition beteiligen. Das Projekt besticht nicht nur durch einen zukunftsfähigen Standort in der Metropolregion Rhein-Main, sondern auch aufgrund eines stringent an Umweltkriterien und Gemeinnützigkeit orientierten Planungskonzepts.

Quelle: PROJECT (PM vom 05.10.2021)

0 Continue Reading →

DFI Wohnen 1 erwirbt 2 Wohnhäuser in Berlin

© DFI

München, 04.10.2021 – Der DFI Wohnen 1 ist ein renditeorientierter Publikums-AIF, der sich auf deutsche Wohnungen im Bestand fokussiert.

Ein erstes Portfolio mit vier Wohnhäusern konnte bereits in Remscheid erworben werden. Darüber hinaus wurden zwei Mehrfamilienhäuser in Berlin-Wedding und in Berlin-Spandau eingekauft: insgesamt 193 Wohnungen für ca. 21 Mio. Euro, Kaufpreis 1.575 Euro/qm (inkl. Erhaltungsaufwand). Somit verfügt der Fonds bereits zu Beginn seiner Investitionsphase über Immobilien, die den soliden Grundstock seiner Wertentwicklung bilden. Mark Münzing und Sebastian Bader, Hauptverantwortliche der DFI Gruppe, sind ausgewiesene Einkaufsprofis. Sie sichern sich gleich zum Start ihres Fonds im heiß umkämpften Markt deutscher Wohnimmobilien renditeträchtige Objekte, die dem Wohl der Anlieger dienen.

Quelle: DFI Deutsche Fondsimmobilien Holding AG

0 Continue Reading →

Spezialfonds für Institutionelle als Artikel-8-Fonds gestartet: »PROJECT Wohnen Deutschland« investiert in sozial- und umweltgerechte Mietwohnungsportfolios

Bamberg, 20.09.2021 – »Develop and hold«, entwickeln und halten – das ist die Strategieformel des neuen offenen Spezial-AIF »PROJECT Wohnen Deutschland« (kurz: »PWD«), den PROJECT Investment für institutionelle Investoren am Markt platziert.

Mit dem gesammelten Kapital entwickelt der Immobilienmanager ein Portfolio von rund zehn Wohnungsneubauprojekten in den zukunftsträchtigen, jedoch noch bezahlbaren Lagen deutscher Metropolregionen zur langfristigen Vermietung. Die Entwicklungen korrespondieren mit den EU-Umweltzielen und berücksichtigen zudem gesellschaftliche Aspekte. Die nach Fertigstellung langfristig vermieteten Wohnanlagen sollen folglich nicht nur für einen stabilen Cash-Flow ihrer Kapitalgeber sorgen, sondern auch die soziale Ausgewogenheit der Wohnungsnutzer berücksichtigen. Die Zielgruppe für den PWD sind neben Pensionskassen insbesondere Versorgungswerke, Versicherungen und Banken. Die ersten Kapitalzusagen von zwei Pensionskassen wurden bereits getätigt, so dass der PWD zeitnah die ersten Projekte erwerben kann. Das Zielvolumen des Spezial-AIF liegt bei 200 Millionen Euro.

Quelle: PROJECT (PM vom 20.09.2021)

0 Continue Reading →

Dr. Peters Group: Erste Akquisition für neuen Immobilienportfoliofonds erfolgreich abgeschlossen

© Dr. Peters Group

Dortmund, 17. August 2021 – Die Dr. Peters Group hat erfolgreich die Akquisition der ersten Immobilie für ihren neuen Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland I“ abgeschlossen. Das soeben erworbene Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum mit fünf Mietern liegt in Bestwig im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) und ist langfristig vermietet. Zudem befinden sich aktuell zwei Supermärkte in der Ankaufsprüfung. Das Management der Dr. Peters Group geht davon aus, dass mindestens zwei Objekte noch in diesem Jahr erworben werden können. Das geplante Emissionsvolumen des Immobilienportfolios, für das im kommenden Jahr weitere Immobilien angekauft werden sollen, beträgt bis zu 50 Millionen Euro.

Bereits durch die Kapitalflüsse aus dem Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum in Bestwig an die Fondsgesellschaft, erhalten Anleger prognosegemäß ab 2022 regelmäßige Auszahlungen in Höhe von 4,0 % bezogen auf das Eigenkapital. Den zu erwartenden Gesamtmittelrückfluss vor Steuern prognostiziert die Dr. Peters Group bei einer Laufzeit bis Ende 2033 auf 145 %. Ab sofort ist der risikogemischte Immobilienfonds ab einem Investment von 5.000 Euro bei Vertriebspartnern zeichenbar.

Langlaufende Mietverträge mit bonitätsstarken Unternehmen

Das für den neuen Dr. Peters Fonds erworbene Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum in Bestwig besteht aus drei Bestandsimmobilien mit zusammen 2.600 m² Verkaufsfläche und einem im Bau befindlichen Verbrauchermarkt mit 1.800 m² Verkaufsfläche. Dieser wird im 4. Quartal 2021 fertiggestellt und für mindestens 15 Jahre an Rewe vermietet. Die Fläche, die von Rewe aktuell genutzt wird, übernimmt Ende 2021 die Einzelhandelskette Centershop. Die beiden anderen Bestandsobjekte sind für mindestens acht Jahre an die erfolgreichen Discounter TEDi und KiK vermietet. Für die Sparkasse Hochsauerland wird ein SB-Pavillon neu errichtet. Damit ist das Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum insgesamt an bonitätsstarke Unternehmen vermietet.

Zusammen mit ergänzenden Anbietern wie der nebenan befindlichen Aldi-Filiale sowie weiteren umliegenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen, stellt das Nahversorgungs- und Fachmarktzentrum einen zugkräftigen Einzelhandelsschwerpunkt in Bestwig dar – mit entsprechenden Synergieeffekten und einer hohen Kundenfrequenz. Ein weiterer Faktor, von dem das Objekt profitiert, ist die verkehrsgünstige Lage nahe dem Bahnhof von Bestwig sowie der ebenfalls nahegelegenen und zentralen Bundesstraße B7 und der nur 3,5 Kilometer entfernten Anschlussstelle zur Autobahn A46.

Klarer Investmentfokus trotz Blindpool-Struktur

Die Dr. Peters Group hat ihr neues „Immobilienportfolio Deutschland I“ als Blindpool konzipiert, damit das Management im kompetitiven Marktumfeld flexibel in Opportunitäten investieren kann. „Diese Investmentstrategie ist für Anleger, die eine hohe Ertragsstabilität erwarten, das Gebot der Stunde“, meint Kristina Salamon, CEO der Dr. Peters Group.

Trotz der Flexibilität eines Blindpool-Konzepts hat der Fonds einen klaren Investmentfokus auf Immobilien des Lebensmitteleinzelhandels sowie auf Nahversorgungs- und Fachmarktzentren. „Die Immobilien der Nahversorgung sind konjunktur- und krisenresistent, weil sie für die Grundversorgung der Bevölkerung essenziell und damit systemrelevant sind. Das wirkt sich stabilisierend auf jedes Immobilienportfolio und damit natürlich auch auf den Wert des Gesamtvermögens aus“, erklärt Salamon.

Wichtiger Baustein im Portfolio

Die Immobilienallokation ist in den vergangenen Jahren bei Privatanlegern und institutionellen Investoren stark gestiegen. Die Covid19-Pandemie manifestiert die hohe Nachfrage nach direkten und indirekten Immobilienbeteiligungen. Geschlossene Publikums-AIF sind für langfristig orientierte Anleger ein idealer Baustein zur Diversifizierung ihrer Immobilieninvestments, zumal offene Immobilienfonds in den vergangenen Jahren einen hohen Mittelzufluss verzeichnet und teilweise Cash-Stopps ausgegeben haben.

Der Fonds „Immobilienportfolio Deutschland I“ von Dr. Peters setzt wie ein offener Immobilienfonds auf eine breite Diversifikation. Für die Zeichnung einer geschlossenen Beteiligung spricht die unmittelbare Nähe zur Immobilie. „Denn über die Struktur des Publikums-AIF sind die Anleger direkt Miteigentümer der Immobilien.

Außerdem sind anders als beim offenen Immobilienfonds die Investitionen und die Laufzeit begrenzt, weshalb der geschlossene Fonds nicht unter einem so hohen Investitionsdruck steht“, erklärt der COO und Leiter des Immobilienbereichs der Dr. Peters Group, Dr. Albert Tillmann. Aus diesem Grund partizipieren die Anleger des neuen Dr. Peters Fonds nicht nur an dem stabilen Cashflow aus den Mieterträgern, sondern auch direkt an der Wertsteigerung ihrer Fondsimmobilien.

Quelle: Dr. Peters Group (PM vom 17.08.2021)

0 Continue Reading →

Grundstücksankauf für PROJECT Spezialfonds: Rund 30 Millionen Euro Investitionsvolumen für nachhaltige Wohnimmobilienentwicklung in Aachen

© PROJECT

Bamberg, 09.08.2021 – Mit dem Ankauf einer 3.000 Quadratmeter großen Liegenschaft in Aachens Bestlage gibt PROJECT Immobilien, Asset Manager des PROJECT Unternehmensverbunds, den Startschuss für eine besonders interessante Immobilienentwicklung in der Metropolregion Rheinland.

Der fränkische Immobilienmanager erwarb das im Zentrum der Universitätsstadt liegende Grundstück für einen offenen Spezial-AIF, in den zwei Versicherungsgesellschaften investiert sind. Der von PROJECT aufgelegte Fonds entwickelt nachhaltige und bezahlbare Mietwohnungsportfolios in ausgewählten deutschen Metropolregionen. So entstehen nun in prominenter Lage an der Jülicher Straße möblierte Apartments für Studenten oder Universitätsmitarbeiter und Wohnungen für Familien sowie eine Kindertagespflege. Das Investitionsvolumen beträgt rund 30 Millionen Euro.

Quelle: PROJECT (PM vom 09.08.2021)

0 Continue Reading →

Deutschlandweit heiß laufender Wohnimmobilienmarkt im zweiten Quartal 2021 – deutlicher Rückgang verfügbarer Objekte

Bamberg, 26.07.2021(OPM): Was schon in den ersten drei Monaten dieses Jahres erkennbar war, wird nun in der aktuellen Marktanalyse von PROJECT Research für das zweite Quartal 2021 überdeutlich: In vielen deutschen Metropolen läuft der Immobilienmarkt heiß. Hamburg verdrängte Nürnberg beim Preiswachstum zumindest von April bis Juni von Platz Eins und auch in der ohnehin teuersten deutschen Metropole München wird es wieder teurer. In Berlin sind die Preise zwar nicht ganz so stark angezogen wie in der bayerischen Landeshauptstadt. Doch selbst in Köln, wo vergangenes Jahr die Preise noch stagnierten, klettern die Preise wieder mit Schwung. Auch in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien manifestiert sich dieser Trend mit einer erneut zweistelligen Jahreszuwachsrate. Fast überall werden vergleichbare Lagen immer teurer und es mangelt an verfügbaren Angeboten.

»Jetzt wird augenfällig, was sich schon im ersten Quartal andeutete – die Preise laufen in den meisten Metropolen heiß. Das ist kein Wunder, denn das verfügbare Angebot von bezahlbarem Wohnraum sinkt bei unverändert hoher Nachfrage. Allein in Berlin hat sich das Angebot an verfügbaren Neubauwohnungen während des vergangenen Jahres um 40 Prozent reduziert. Die Freigabe von mehr Bauland und schnellere Genehmigungsverfahren – das könnte die Situation schnell entschärfen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der PROJECT Real Estate AG.

Seit 2017 veröffentlicht PROJECT Research quartalsweise die »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen«. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien.

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter www.project-research.de.

Quelle: Project Research

0 Continue Reading →

Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 510:

Im erweiterten Editorial macht Werner Rohmert einen kleinen Parforceritt durch aktuelle Themen, relativiert die aktuelle Erholungsjubelstimmung der Märkte durch Blick auf die letzten Jahre und befasst sich als Schwerpunktthema mit der Motivation, sein Geld „mit Immobilien in Sicherheit“ zu bringen. Sicherheit bedeutet Schutz vor Staat, Währung und Inflation. Rohmert belegt, dass es damit nicht so weit her ist, wie institutionelle und private Anleger glauben. Last but not least bleibt die These: Corona ist in der Immobilienwirtschaft noch nicht angekommen. Corona schleicht sich an. Der Fondsbrief unseres Chefredakteurs Markus Gotzi ist diesmal Bestandteil unseres Expo Real Specials. (Seite 1)

  • BÜROVERMIETUNGSMARKT AKKLIMATISIERT SICH – Vor-Corona Werte bleiben aber noch in weiter Ferne: Ende Q3 summiert sich der Büroflächenumsatz in den Big 7 lt. JLL auf insgesamt 2,15 Mio. qm und liegt damit gut 12% über dem coronaverzerrten Vorjahresergebnis. Die anderen Research- und Maklerhäuser melden für die von ihnen untersuchten Märkte ebenfalls Steigerungen zwischen 10% (Colliers) und 17% Cushman & Wakefield (C&W). Spannender ist eigentlich der Blick auf das Vor-Corona Jahr 2019: Da meldete JLL nach Recherche von „Der Immobilienbrief“ noch 3,05 Mio. qm vermietete oder an Eigennutzer verkaufte Flächen, rund 42% (!) mehr als für den aktuellen Berichtszeitraum. (Wrede, Seite 14)
  • INVESTMENT-NACHFRAGE UNGEBROCHEN HOCH – Frustriertes Kapital bleibt im Markt: Im Investmentmarkt mache der Begriff vom „frustierten Kapital“ die Runde, berichtet JLL zu den Quartalszahlen. Das beschreibe die Investoren, die in strukturierten Bieterprozessen bislang nicht zum Zuge gekommen seien. Die Multiplikatoren steigen weiter. Die Transaktionen liegen knapp über Corona-Vorjahr. (Rohmert, Seite 16)
  • „RECHTSWIDRIGE ZWANGSVERSTEIGERUNG“ IN BERLIN – Quartier 206 bleibt in der Familie Jagdfeld: Das in den letzten 10 Jahren unsäglicher Zwangsverwaltung unter die Räder gekommene ehemalige Landmarkobjekt „Quartier 206“ an der Friedrichstraße, eine der ersten Topentwicklungen der Nachwendezeit, bleibt jetzt doch wieder im Besitz der Erbauerfamilie. (Rohmert, Seite 18)
  • BERLINER WOHNUNGSDEAL SIEHT TATSÄCHLICH „WIN-WIN“-SITUATION – Immobilie ist das ideale politische Angriffsziel für schnelle Erfolge: Die pervertierte Zinssituation macht es tatsächlich möglich, ökonomisch eher schwierige politische Aktionen als „win-win“-Situation darzustellen. Berlin macht deutlich, dass sogar verkappte Zwangsmaßnahmen zur Chance werden können. Das zeigt der Kauf von 14.750 Wohnungen von Vonovia und Deutsche Wohnen AG. „Der Platow Brief“ analysierte den Deal kritisch. Für „Der Immobilienbrief“ ergibt sich jedoch mit schmunzelndem, immobilienwirtschaftlichem Blick, ergibt eine „win-win“-Situation. (Rohmert, Seite 19)
  • ZWEI MEGADEALS PUSHEN DEN WOHNINVESTMENTMARKT IN Q3 – Wohninvestmentmarkt auf Rekordkurs: Das Transaktionsvolumen auf dem Wohninvestmentmarkt in Q3 2021 taxiert JLL mit rd. 11,64 Mrd. Euro, das entspricht einem Plus von 270% ggü. dem coronagehemmten Vorjahresquartal von 3,1 Mrd. Euro. (Wrede, Seite 21)
  • AUS UNSERER KOOPERATION MIT „IMMOBILIENINTERN“: Mehrheit der Berliner fordert Wohnungsenteignungen. (Seite 22)
  • LEBENSMITTEL ONLINE-HÄNDLER GEWINNT IN DER KRISE AN BEDEUTUNG: Der Online-Handel mit Lebensmitteln (E-food) führte in Deutschland lange ein Nischendasein. Während UK oder Frankreich bereits E-Food-Umsatzanteile von 7% bzw. 5% erreichten, lag der Wert in Deutschland 2019 noch bei 1,4%, während der Online-Anteil beim Einzelhandel insgesamt 10,8% betrug. Allerdings war das Wachstum im E-Food-Bereich, ausgehend von einem niedrigen Niveau, bereits vor der Krise deutliche stärker als im Non-Food-Segment. (Wellstein, Seite 24)
  • IMMOBILIEN, STEUERN UND FORDERUNGEN AN DIE NEUE BUNDESREGIERUNG – Aktuelle Situation und Historie der Immobilienbesteuerung: Immobilien sind die Visitenkarte eines Landes, an Ihnen erkennen wir sofort den Charakter der Stadt und des Landes: Wohlstand oder Verfall oder gar Armut. Dennoch genießen die Immobilien und ihre Eigentümer seit langem den Argwohn statt das Wohlwollen der deutschen Steuerpolitik. Die letzte deutliche steuerliche Begünstigung erfolgte zum Wiederaufbau der neuen Bundesländer einschließlich (Gesamt-)Berlins von 1991 bis 1998 durch das Fördergebietsgesetz. Jetzt muss die Immobilienwirtschaft klare Forderungen an eine neue Bunderegierung richten.(Loritz, Seite 25)
  • AUSWIRKUNGEN DES KLIMAWANDELS AUF IMMOBILIEN – AUCH NACH DER EXPO REAL 2021: Dass der Klimawandel sich als Prozess darstellt, der sich über einen sehr langen Zeitraum als zyklisch artikuliert, ist Lehrmeinung. Auch in der aktuellen Diskussion, angefacht durch die Überflutungen in Deutschland, die Murenabgänge in Österreich oder die Brände im Mittelmeerraum, ist der Klimawandel mehr als Ergebnis, denn als prozessuale Veränderung durch die Abweichung des bisher „Normalen“ zu verstehen. Die Thematik hat heute sämtliche Wirtschaftszweige erreicht und dringt tief in die Gesellschaft ein – mit voller Wucht auch in die Bau -& und Immobilienwirtschaft. (Beyerle, Seite 28)
  • DIE BÜROMÄRKTE IM DETAIL:
  • BEWEGUNG AM FRANKFURTER BÜROMARKT – Leerstand pendelt sich ein, Spitzenmiete steigt leicht. (Wrede, Seite 31)
  • MÜNCHNER BÜROIMMOBILIENMARKT IM 3. QUARTAL 2021: Markterholung bei Investitionen und Vermietungen. (Döbel, Seite 31)
  • BÜROMARKT HAMBURG: UMSATZ HOLT KRÄFTIG AUF. (Richter, Seite 33)
  • STEIGENDES TRANSAKTIONSVOLUMEN BEI EIGENTUMSOBJEKTEN: Wie bei der institutionellen Nachfrage ist auch bei privaten Investoren unverkennbar, dass Anlagen in Wohneigentum in Zeiten von Niedrigzins und auf Bankvermögen anfallende Strafzinsen, profitieren. Gesucht und gekauft werden nach den Lockdown-Erfahrungen und der anhaltenden Diskussionen rund um das zukünftige Home-Office besonders größere Wohnflächen im attraktiven Umland der Metropolen, wie eine aktuelle Analyse der Transaktionen von Eigentumswohnungen (ETW) und Einfamilienhäuser (EFH) für das Jahr 2020 von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) ergab. (Wrede, Seite 35)
  • HEALTHCARE PROFITIERT VON AMBULANTISIERUNG – Steigende Ansprüche an Qualität, Individualität und Selbstständigkeit: Demographische Entwicklungen haben weitreichende Implikationen für den Gesundheitssektor. Im Jahr 2060 könnte nach Schätzungen von Quantum Research ein Drittel der deutschen Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein. Es werden doppelt so viele 70-Jährige leben, wie Kinder geboren werden. (Rohmert, Seite 37)
  • HOTELMARKT-ERHOLUNG ERST 2024 – Hohe Inlandsnachfrage rettet Markt: Wir berichteten im Immobilienbrief Nr. 509 über die Invesco-Hotel-Investitionsstrategie in opportunistische Gelegenheiten. Wann es zu einer Erholung kommen würde, schien Invesco unsicher. Jetzt wir CBRE konkreter. (Rohmert, Seite 38)
  • IMMOBILIENFONDS-ZWEITMARKTPREISE STEIGEN DEUTLICH – Nachfrageüberhang hält an: In Q3 übertraf der Handelsumsatz an der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG mit 55,48 Mio. Euro nicht nur das Corona-gedämpfte Vorjahresquartal, sondern lag auch deutlich über dem Vergleichsquartal aus dem Jahr 2019. (Wrede, Seite 39)
  • INDUSTRIE UND GEWERBE TRIFFT KULTUR IM CREATIVQUARTIER FÜRST LEOPOLD IN DORSTEN: Die letzte Fläche aus dem Bestand der RAG Montan Immobilien auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold 1/2 in Dorsten ist verkauft: Das Marler Unternehmen Maroli plant am Hainichenring auf rund 2.000 qm ein modernes und nachhaltiges Gewerbeobjekt mit variablen Nutzungsmöglichkeiten. Mit diesem jüngsten Verkaufsabschluss findet zwei Jahrzehnte nach Stilllegung des Bergwerks ein groß angelegter Transformationsprozess im Stadtteil Hervest einen gelungenen Abschluss. (Wrede, Seite 40)
  • IMMOBILIENFINANZIERUNGSINDEX DIFI ERSTMALS SEIT 2017 POSITIV – Erwartungen an die Finanzierungssituation in den kommenden 6 Monaten bleiben unverändert: Der vierteljährliche Stimmungsindikator für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland, der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI)* von JLL und dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung setzt seine Aufwärtsentwicklung zum fünften Mal in Folge fort und überschreitet erstmals seit Q4 2017 wieder die Nullmarke. (Rohmert, Seite 42)
  • HANDELSIMMOBILIEN-NEUBEWERTUNG LOCKT OPPORTUNISTISCHE INVESTOREN – Struktureller Wandel erfordert Repositionierung um Umwidmung (Wrede, Seite 44)
  • WOHNEN STATT PARKEN: Ein marodes Parkhaus in der Hamburger Innenstadt wird von einer Genossenschaft in ein buntes Wohn- und Gewerbeprojekt verwandelt. (Richter, Seite 44)
  • DER NÄCHSTE AUFSCHWUNG HAT BEGONNEN – Zukunft hat man nicht, man schafft sie sich. In Der Immobilienbrief Nr. 492, mitten im längsten Lockdown, war bereits zu lesen, was wir heute erleben: „Wir werden unser Geld mit vollen Händen ausgeben! Wir werden mit allen Schikanen essen gehen und verreisen. Es wird lustig, wenn der Spuk vorbei ist.“ Wo stehen wir und was kommt? (Völcker, Seite 47)
  • Fondsbesprechung (Gotzi, Seite 48)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

0 Continue Reading →

Real I.S. legt Wohnimmobilienfonds „Modern Living“ auf

München, 01. Juli 2021 – Die Real I.S. AG hat mit der Platzierung des offenen inländischen Spezial-AIF „Modern Living“ begonnen. Das geplante Investitionsvolumen liegt zunächst bei ca. 800 Millionen Euro. Der Fokus wird auf Wohnimmobilien für bestimmte Lebensphasen liegen. Für den Fonds wurden ökologische Merkmale im Sinne des Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung sowie messbare Bewertungskriterien festgelegt.

„Wohnimmobilien haben sich während der Pandemie erneut als wertstabil erwiesen. Die Assetklasse bietet unseren Investoren eine attaktive Anlagemöglichkeit. Dies gilt insbesondere für die wachstumsstarken alternativen Wohnformen und auch Wohnen mit Service. Zusätzlich setzen wir bei unserer Investmentstrategie auf den Megatrend des demografischen Wandels und dem daraus resultierenden Nachfrageüberhang am Markt“, sagt Tobias Kotz, Head of Client Relations & Capital Funding der Real I.S. AG.

Der Fokus des „Modern Living“ wird insbesondere auf Bestands-, Neubauimmobilien und im Bau befindliche Immobilien der Nutzungsarten Senior-Living, klassisches Wohnen und Mikro-Living liegen. „Wir werden in Senioren-Wohnimmobilien, Pflegeimmobilien und vergleichbare betreute Wohnformen investieren, aber auch in Mikroapartments, Studentenwohnheime und Serviced-Apartments sowie in klassische Wohnhäuser und Wohnanlagen.“, erklärt Kotz.

Schwerpunkte bei der Länderallokation sind vor allem Investments in Deutschland, welche durch Opportunitäten in weiteren Ländern des Eurowährungsraums ergänzt werden können. Ziel ist es, ein diversifiziertes Wohnimmobilienportfolio mit einer Ausschüttung von 2,75 bis 3,25 Prozent p. a. im Zehnjahresdurchschnitt aufzubauen.

Quelle: Real I.S. (PM vom 01.07.2021)

0 Continue Reading →

MPC Capital: ESG Core Wohnimmobilien Deutschland erhält Zulassung als nachhaltiges Finanzprodukt und kauft weiteres Projekt an

  • Initiierung eines der ersten Immobilien-Fonds mit Artikel-8-Zulassung als nachhaltiges Finanzprodukt im Rahmen der EU-Offenlegungsverordnung
  • Ankauf eines Mehrfamilienneubaus in Bad Nauheim in der Metropolregion Frankfurt


Hamburg, 28. Juni 2021 (OPM): Der von MPC Capital (Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A1TNWJ4) initiierte Fonds ESG Core Wohnimmobilien Deutschland hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin grünes Licht für die Positionierung als Finanzprodukt nach Artikel 8 der Offenlegungsverordnung erhalten.
Die im März 2021 in Kraft getretene EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation – SFDR) soll im europäischen Markt für Finanzprodukte zu mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen führen. Als sogenannte Artikel-8-Produkte werden solche Fonds zertifiziert, die ökologische und soziale Merkmale sowie eine gute Unternehmensführung (ESG) berücksichtigen und regelmäßig hierüber berichten. Der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland gehört zu den ersten Finanzprodukten in der Asset Klasse Immobilien in Deutschland, die über eine solche Genehmigung verfügen.
Darüber hinaus hat der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland sein zweites Projekt angekauft. Der aus mehreren hochwertigen Mehrfamilienhäusern bestehende Gebäudekomplex ist in Bad Nauheim in der Metropolregion Frankfurt am Main im KfW 55-Standard von der Procom Invest aus Hamburg errichtet worden. Die Fertigstellung erfolgte fristgerecht zum Ende Juni 2021. Das Projekt mit 32 Wohnungen zwischen zwei und vier Zimmern umfasst rund 2.600 Quadratmeter Wohnfläche.
Der ESG Core Wohnimmobilien Deutschland wurde zusammen mit Universal-Investment als offener Spezial-AIF aufgelegt. Der Fonds soll ein Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 300 Mio. umfassen und zielgerichtet in Immobilienprojekte investieren, die konsequent einem umfassenden Katalog an ESG-Kriterien entsprechen.
Zentrales Investitionskriterium des Fonds ist dabei der Aufbau eines nachhaltigen Wohnimmobilienportfolios. Mit Hilfe eines eigens für diesen Fonds entwickelten Scoring-Modells werden Zielobjekte ermittelt, die einer Reihe von quantitativen und qualitativen Nachhaltigkeitskriterien auch entlang einschlägiger UN-Nachhaltigkeitsziele entsprechen.

Quelle: MPC Capital AG – Stefan Zenker, Gabriele Gottschalk, Investor Relations & Corporate Communications

0 Continue Reading →